Das Musik-Portal auch außerhalb der USA nutzen
Tutorial: Pandora mit Proxys in Deutschland empfangen
Moritz Zielenkewitz
Schock für viele Pandora-Fans: Das Musik-Portal kann seit kurzem nur noch von US-Bürgern genutzt werden. Über die IP-Adresse werden die Anfragen aus anderen Ländern blockiert. Doch mit einigen Tricks kann diese Sperre aufgehoben werden. Netzwelt zeigt drei Methoden, wie der Pandora-Stream auch aus Deutschland empfangen werden kann - mit Proxys.
Inhalt
- Pandora-Problem: Die Büchse klemmt
- Transparentes Amerika: Öffentliche Proxys
- Zwiebeliges Amerika: Das TOR-Netzwerk
- Umgeleitetes Amerika: Kostenlose Rewebber
- Drei Proxys für Pandora
Pandora-Problem: Die Büchse klemmt
Laut Pandora ist die Blockade nicht-amerikanischer IP-Adressen das unglückliche Ergebnis eines zweijährigen Rechtestreits. Denn die USA haben für die Lizenzen, die beim Audio-Streaming anfallen, den Digital Millenium Copyright Act (DMCA), der trotz kostenlosem Angebot die Rechte von Labels und Künstlern schützt. Da laut Tim Westergren, Gründer von Pandora, eine solche Regelung außerhalb der USA nicht existiert, musste das Angebot derart drastisch limitiert werden.

IP-Adresse ist schuld: Kein Pandora für Deutschland (Klick vergrößert).
Allerdings ist die Kontrolle ausschließlich auf die IP-Adresse des Computers beschränkt. Anhand dieser Art Identifikationsnummer kann der eigene PC eindeutig dem Land zugeordnet werden, in dem er steht. Mit so genannten Proxys kann der Datenverkehr aber über einen weiteren Server umgeleitet werden. Der Empfänger - also Pandora - bekommt dann die IP-Adresse dieses Proxy-Dienstes übermittelt. Befindet sich der Proxy auch noch in den USA, kann der Stream über diese Zwischenstation problemlos empfangen werden.
Transparentes Amerika: Öffentliche Proxys
Die einfachste Möglichkeit, an eine IP-Adresse aus den USA zu gelangen, sind öffentlich zugängliche Proxys. Websites wie publicproxyservers.com bieten hier eine große Auswahl an Servern, die den Datenverkehr umleiten. Oft gehören diese Server Privatpersonen, Firmen oder Hochschulen. Über den Whois?-Link können Informationen zur Identität des Anbieters in Erfahrung gebracht werden, um sich von der Seriosität zu überzeugen.
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Auch mal ausprobiert? Bei mir kommt da nämlich nur "unexpected technical difficulties..."-blabla. Und das hat definitiv was mit den Proxies zu tun, denn an der Uni hatte ich diese Meldung früher auch schon. Sollte dieser Workaround bei irgendjemandem tatsächlich funktionieren (also dass auch Musik kommt und nicht nur der Player) würde ich gern den exakte Servernamen mit Port wissen.
Habe es gestern (bevor die Anleitung kam!) mit Tor ausporbiert, da ich (privat) sowieso meist damit unterwegs bin.
Da hatte ich keine Probleme.
Grüße Grunzer
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