Der Genealogie auf der Spur mit GRAMPS
Freeware der Woche: Ahnenforschung leichtgemacht
Moritz Zielenkewitz
GRAMPS wurde in mittlerweile 24 Sprachen übersetzt, Deutsch ist auch dabei. Sie beginnen die Forschungsreise, indem Sie in GRAMPS einen neuen Stammbaum anlegen. Jetzt können Sie Personen hinzufügen, deren Beziehungen zueinander festlegen sowie passende Orte und Daten zusammentragen.
Interessante Personen können Sie wie in einem Browser auch als Lesezeichen archivieren, um später schnelleren Zugriff zu haben. Praktisch: Sie können dem Stammbaum beliebige Mediadateien als Link beisteuern - etwa zu online gespeicherten Videos oder Fotostrecken.
Rein, raus, rüber
Da Sie voraussichtlich viel Mühe in den Stammbaum stecken, sollten Sie von der Backup-Funktion der GRAMPS-Software Gebrauch machen und die Daten regelmäßig exportieren. Das geht in vielen Formaten: PDF, OpenOffice Writer, AbiWord, KWord, HTML, RTF und TXT.
Zusätzlich bietet GRAMPS den Datenimport von anderen Genealogie-Projekten, allen voran GEDCOM. Weitere Features: Ein Soundex Generator überprüft gleich klingende, aber unterschiedlich geschriebene Namen. Auch der Privatsphäre ist gedient, indem Sie bestimmte Informationen des Stammbaums geheim halten können.
Fleißarbeit für die Verwandtschaft
GRAMPS ist ein mächtiges Tool, um Ihre persönliche Genealogie auf Vordermann zu bringen und die Ergebnisse der Ahnenforschung festzuhalten. Etwas Einarbeitungszeit ist allerdings von Nöten - zudem lohnt sich die Installation auf Festplatte, da die Arbeit per Live-CD deutlich langsamer von der Hand geht.
>>> Kostenloser Download: GRAMPS
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