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16.09.2008
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Mobile Variante des Hype-Spiels Spore

Test: Spore Origins für Apple iPhone und iPod Touch

Yasmin Kötter

Test: Spore Origins für Apple iPhone und iPod Touch

Das Simulations-Spiel Spore versprach schon vor Erscheinen am 5. September 2008 ein Verkaufsschlager zu werden. Die Idee, die Evolution eines Einzellers von der Ursuppe bis in den Weltraum zu steuern, begeisterte die Gamer-Gemeinde. Jetzt gibt es neben der Variante für PC und Mac eine mobile Version für Apple iPhone und iPod Touch.

Inhalt

  • Überlebenskampf: Fressen oder gefressen werden
  • Zwei Spielmodi: Überleben und Evolution
  • Giftige Kraken und stachelige Fische gefährden die Gesundheit
  • Enttäuschend: Wenig Evolution bei Spore Origin
  • Fazit: Spore Origin scheut den Vergleich mit dem Original

Die auf den Namen Spore Origins getaufte mobile Variante von Spore ist im Vergleich zum Computerspiel deutlich abgespeckt: Bei beiden beginnt der Spieler zwar mit einem kleinen, einäugigen Mikroorganismus in der Ursuppe, bei Spore Origins kommt das kleine Lebewesen allerdings nicht über dieses frühe Stadium hinaus. Statt fünf Phasen wie beim Original gibt es nur eine Evolutions-Phase.

spore origins

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Spore Origins spielt ausschließlich in der Ursuppe.

Überlebenskampf: Fressen oder gefressen werden

Der Spieler hat bei Spore Origins die Wahl zwischen zwei Spielmodi: Entwicklung und Überleben. Diese haben eins gemeinsam: die Steuerung. Durch sanftes Kippen und Drehen des iPhones oder des iPod Touch lässt sich das kleine Tier durch die Ursuppe steuern.

Positiv fällt im Test auf: Die Bedienung ist intuitiv und die Bewegungen werden zuverlässig umgesetzt. Einen Kritikpunkt gibt es jedoch: Erfordert die Spielsituation ein starkes Neigen der Geräte, ist das Bild wegen der Spiegelung der Displays manchmal nur schwer zu erkennen.

Zwei Spielmodi: Überleben und Evolution

Die Variante Überleben erinnert an Spiele wie Pacman: Die einzigen Aufgaben des Einzellers sind hier die Nahrungsaufnahme und das Flüchten vor Feinden. Der Spieler muss sein Lebewesen so weit wie möglich unversehrt durch die Level lenken. Eine Weiterentwicklung findet nicht statt. Dieser Spielmodus genügt für den kurzen Zeitvertreib, etwa beim Warten an der Bushaltestelle.

Spore Origins

  • Kein Spore-Labor
  • Fressen und fliehen
  • Ein bißchen Evolution
  • Artenvielfalt
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.

Spannender ist die Spielvariante Entwicklung. Durch insgesamt dreißig Level muss sich das Lebewesen kämpfen. Dieses lässt sich nicht wie im Spore-Labor völlig frei gestalten. Lediglich Farben und Muster kann der Spieler für seinen Schützling wählen. Im Vergleich zur Computer-Version erlaubt Spore Origin deutlich weniger Freiheiten. Eine pfiffige Idee hatten die Spieleentwickler: Auf den Körper des Mehrzellers lässt sich ein eigenes Foto legen.

In den Kinderschuhen: Leben will gelernt sein

In den ersten Leveln des Spiels lautet die Devise: So viel wie möglich fressen und einen weiten Bogen um größere Tiere machen. Je mehr Futter das Tierchen aufnimmt, desto stärker und größer wird es. Die Lebensenergie zeigen fünf kleine Herzchen in der rechten Display-Ecke an. Gleichzeitg füllt sich der in der linken Ecke angezeigte DNA-Strang, den es zum Weiterkommen in das nächste Level aufzufüllen gilt.


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News Flash, am 22.11.2008 13:36

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