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23.09.2008
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Fakten, Funktionen, Hardware und Software

Google Android: Alles zum T-Mobile G1

Handy

Google Android: Alles zum T-Mobile G1

Sie ließen es sich nicht nehmen: Auf Rollschuhen kamen Sergey Brin und Larry Page in die Pressekonferenz zum Android-Phone geschneit. Kampfeslustig forderten die Google-Gründerväter die anwesende Fachpresse dazu auf, doch mal zu probieren, ob sie auf ihren Handys schneller im Netz suchen könnten als mit dem neuen "T-Mobile G1 with Google".

Inhalt

  • Alle wichtigen Google-Dienste integriert
  • Googlemail-Account ist Pflicht
  • Verkaufsstart erst in den USA, dann in Großbritannien
  • Prognose: Bis 2011 zehn Prozent des Marktes
  • Günstige oder sogar kostenfreie Programme
  • Zum Verkaufsstart mit Amazon-Shopanbindung
  • Unser Tipp für Neugierige: Der Android-Emulator

Die großen Erwartungen, die mit dem Handy verknüpft sind, waren während der ganzen Konferenz deutlich zu spüren. Netzbetreiber T-Mobile, Handy-Hersteller HTC und Suchmaschinen-Gigant Google feierten sich und die Entwickler-Community rund um Android. Alle waren sich sicher, den nächsten wichtigen Schritt auf den Weg in eine globale und mobile Vernetzung getan zu haben.

Sergey Brin und Larry Page präsentieren das

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Sergey Brin und Larry Page präsentieren das "T-Mobile G1" (Foto: Gizmodo)
(Klick vergrößert.)

Der lang erwartete iPhone-Herausforderer wird für 179 US-Dollar ab dem 26. Oktober in den USA verkauft. Anfang November kommt er dann nach Großbritannien. Rest-Europa muss sich noch etwas länger gedulden. Als Termin wurde wage das erste Quartal 2009 in Aussicht gestellt.

Pressekonferenz "T-Mobile G1" in New York

  • Auftakt
  • Pressefotos
  • Touchscreen
  • Tastatur
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.

Das erste Google-Handy kommt von HTC und basiert auf dem "HTC Dream". Zunächst zu Größe, Gewicht und Display: Das Smartphone liegt in den Maßen bei 11,6 x 5,4 x 1,6 Zentimetern und bringt 158 Gramm auf die Waagschale. Damit der Kunde die vielfältigen Funktionen des Android-Betriebssystems nutzen kann, wurde das G1 mit einem so genannten HVGA (480×320) Farbdisplay ausgestattet.

Blick auf das finale

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Blick auf das finale"T-Mobile G1"
(Klick vergrößert.)

Alle wichtigen Google-Dienste integriert

Ebenfalls an Bord des 3G-fähigen Handys sind GPS (Global Positioning System), eine 3,1-Megapixel-Kamera und direkter Zugang zu verschiedenen Funktionen via Touchdisplay und Trackball. So soll es möglich sein, die Google Suche, Google Maps YouTube und weitere Online-Dienste mit nur einer Berührung zu aktivieren.

Die Sprechzeit des Handys liegt bei fünf Stunden. Geht das Handy in Stand-by, soll es 130 Stunden durchhalten. Der Speicher kann auf bis zu acht Gigabyte erweitert werden. Welcher Speichertyp genutzt werden kann, steht noch nicht fest.

Googlemail-Account ist Pflicht

Für die Nutzung des Handys wird der Kunde einen Googlemail-Account einrichten müssen. Das CNN-Blog Techland berichtet, dass das G1 für die direkte Nutzung von Googlemail über einen eingebauten Googlemail-Service verfügen soll. Das Konto soll zudem komplett werbefrei sein. Wer auf drahtlose Musikübertragung großen Wert legt, wird sich nach einem anderen Handy umsehen müssen. Stereo-Bluetooth beherrscht das "T-Mobile G1" nicht.

Verkaufsstart erst in den USA, dann in Großbritannien

Zunächst wird das G1 nur in den USA verkauft. Hier soll es nur an Läden abgegeben werden, die in einem bestimmten Radius des 3G-Netzes von T-Mobile liegen. Außerhalb dieses Netzes ist kein Verkauf vorgesehen. Verkaufsstart in Europa ist zunächst in Großbritannien Anfang November. In Deutschland wird das G1 frühestens im ersten Quartal 2009 verfügbar sein.


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Bananenhaupt, am 23.09.2008 16:08

Da bin ich sehr gespannt drauf. Apple vs Google. Bleibt nur die Frage nach dem kleineren Übel: Welches Imperium ist jetzt das gute? Apple mit dem geschlossenen iTunes/ AppStore-Universum oder die ehemaligen Do-No-Evils von Google, mit aktuellen "Problemen" beim Datenschutz. Irgendwie beschleicht mich auch das ungute Gefühl das Android auf Dauer zu einer mit personalisierter Werbung zugepflasterten Handy-Oberfläche mutiert.


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