Massig Festplattenplatz und Multimedia-Funktionen
Oosah: Ein Terabyte kostenloser Online-Speicher
Moritz Zielenkewitz
Das Versprechen von Oosah klingt zu schön, um wahr zu sein: Jeder Nutzer kriegt ein sattes Terabyte, also 1.000 Gigabyte, kostenlosen Speicherplatz auf der Online-Festplatte. Ob das stimmt, lässt sich anhand der Datenmassen kaum sagen. Fakt ist: Trotz Beta-Status kann Oosah überzeugen.
Ähnlich wie seinerzeit das mehrere Gigabyte fassende Postfach von Googlemail dürfte es sich bei dem Terabyte von Oosah ebenfalls um eine Marketing-Aktion handeln, um Nutzer aufmerksam zu machen - wirklich brauchen tut diese Datenmassen wohl niemand. Trotzdem wird Oosah damit zum Spitzenreiter: Denn Online-Festplatten, die dem User gratis mehr als fünf Gigabyte Speicher zubilligen, sind nach wie vor rar gesät.
Da verwundert es nicht, wenn Ooash mit einer Handvoll Einschränkungen aufwartet: Die Festplatte ist ausschließlich für Multimedia-Inhalte konzipiert, also Videos, Musik und Bilder. Programme, Dokumente oder Archive können nicht hochgeladen werden. Die Größenbeschränkungen pro Datei liegen aktuell bei 250 Megabyte pro Video sowie 50 Megabyte für je ein Bild oder ein Musikstück. Damit wollen die Entwickler laut FAQ verhindern, das Oosah zur Tauschbörse von urheberrechtlich geschütztem Material verkommt.
Formatvielfalt und Datei-Übersicht
Bei den Formaten zeigt sich Oosah spendabel: Die gängigen Video- und Bildformate sind mit dabei, sogar unkomprimiertes RAW-Material kann der Online-Speicher handhaben. Lediglich bei der Musik ist der User auf MP3s beschränkt. Beim Upload können Sie direkt mehrere Dateien angeben, die nacheinander auf die Oosah-Server geladen werden.

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Oosah bietet ein Terabyte Online-Speicher.
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Sie entscheiden sich, ob die Dateien öffentlich, privat oder per Passwort geschützt sein sollen. Nach dem Upload werden die Inhalte in ein webkonformes Format gebracht - ist dieses so genannte Processing beendet, erhalten Sie eine Benachrichtigung per E-Mail. Oosah verhält sich wie ein Online-Dateiverwalter: Sie können neue Ordner erstellen und Dateien verschieben. Zu jedem Verzeichnis und jeder Datei erhalten Sie einen Download-Link, den Sie anderen Personen zukommen lassen können.
Medienmanager mit sozialem Anstrich
Wozu diese Umwandlungsprozesse notwendig sind, wird bei einer weiteren Funktion von Oosah deutlich: Sie können Multimedia-Slideshows erstellen. Diese Klickstrecken lassen sich mit Videos, Fotos oder Musik füllen, indem Sie die hochgeladenen Dateien per Drag-and-Drop in das Slideshow-Fenster ziehen - ein Creation Wizard unterstützt Sie dabei. So können Sie beispielsweise auch Ihre hochgeladenen MP3s in der Oosah-Website anhören.
Oosah bietet auch eine Verknüpfung mit Portalen wie Picasa, Facebook oder YouTube - Flickr ist derzeit deaktiviert. Die Dateien, welche sich bereits auf der Online-Festplatte befinden, wandern so mit wenigen Klicks zu den genannten Anbietern. Das funktioniert grundsätzlich sehr intuitiv, aufgrund des Beta-Status und einer offensichtlich starken Beanspruchung allerdings sehr zäh.

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Multimedia-Galerien mit eigens hochgeladenen Inhalten.
(Klick vergrößert.)
Noch sollten Sie die Oberfläche in der englischen Sprache nutzen, da die deutsch übersetzen Begriffe teilweise noch über die Schaltflächen hinausragen. Oosah funktioniert plattformübergreifend unter Windows, Linux und Mac OS X, lediglich das Flash-Plugin für den Browser wird benötigt. Oosah kann das Terabyte kostenlos anbieten, weil auf den Seiten Text- und Bannerwerbung geschaltet wird. Des Weiteren behält sich der Anbieter das Recht vor, kurze Werbeeinblendungen zu zeigen, wenn Sie Ihre hochgeladenen Videos auf Oosah anschauen.
Fazit: Noch macht's die Masse
Was die Funktionen betrifft, macht Oosah einen guten ersten Eindruck: Das Konzept der reinen Medien-Festplatte geht auf, das kostenlose Terabyte Speicherplatz ist schlichtweg beeindruckend. Der Anbieter muss aber die Geschwindigkeit bei Uploads und Wechsel in den Menüs dringend optimieren, wenn Oosah auch nach der Beta-Phase attraktiv sein soll.
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hm, wie funktioniert hier download?
habe gleich ausprobiert, aber außer anhören komme ich nicht an meine Daten dran. Oder habe ich was übersehen?
Dachte mich gleich, dass da irgendwas nicht stimmt, als ich den Artikel las... man kann keine großen Dateien hochladen, nur bestimmte Formate, und jetzt sagt noch jemand, dass der Rückdownload nicht klappt. Alles ein bisschen zwielichtig nicht? Wenn ich meine Daten auf einer Onlinefestplatte von einem unbekannten Hersteller backupen will, dann höchstens mit einem verschlüsselten rar-Archive. Und das geht in dem Fall wohl nicht.
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