Was Sie beim Kauf gebrauchter Laptops beachten sollten
Hintergrund: Zehn Tipps für gebrauchte Notebooks
Roland Haberer
Ein gebrauchtes Notebook? Bei vielen Menschen schwingt bei dem Gedanken, einen gebrauchten Rechner zu erwerben, eine gewisse Grundsorge mit. Doch gerade mit gebrauchten Notebooks lässt sich sehr viel Geld sparen und auch der Wertverlust ist nicht so stark ausgeprägt wie bei einem kompletten Neukauf. Notebooks der letzten zwei Generationen sind für die tägliche Office-und Internetarbeit zudem meist völlig ausreichend.
Inhalt
- Ebay und Händler: Wer ist seriös?
- Gebraucht: Aber welches Notebook?
- Überprüfung vor dem ersten Einschalten
- Hitzeprobleme: Wenn der Laptop zur Herdplatte wird
- Akku: Der Memoryeffekt
- Festplatte: Angeknackste Datenspeicher
- Laufwerk: Die Lieblings-DVD lässt sich nicht lesen
- Bildschirm: Auf der Suche nach krummen Pixeln
- Defekte Netzteile ausfindig machen
- Aufrüsten des betagten Notebooks
Ebay und Händler: Wer ist seriös?
Ebay ist meist die erste Adresse, wenn es um Gebrauchtwaren geht. Bei Elektronikartikeln, die meist mehrere hundert Euro kosten, herrscht nicht zu unrecht oftmals eine große Skepsis. Zu viele Ebayer wurden schon um ihr hart erspartes Geld gebracht. Dieses Risiko können Sie minimieren, indem Sie nur bei anerkannten eBay-Händlern einkaufen. Diese sollten eine positive Bewertung nahe der Hundert-Prozent-Marke haben.
Vor dem tatsächlichen Kauf sollten vor allem die letzten drei Monate ins Visier genommen werden. Auch das Verhalten des Händlers bei Reklamationen gibt Aufschluss über die Seriösität des Anbieters. Auch bieten viele Händler und Powerseller gebrauchte Notebooks an. Der Preis liegt dabei meist über dem eines "normalen" eBay-Angebots. Als seriös können nur Händler betrachtet werden, welche eine Gewährleistung anbieten. Diese beträgt im Schnitt zwölf Monate.
Gebraucht: Aber welches Notebook?

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Das IBM-Thinkpad ist ein sehr beliebtes Gebraucht-Notebook.
Bei der Frage nach dem richtigen Modell gilt es zunächst einmal das Aufgabengebiet abzustecken. Natürlich ist diese Frage direkt an das vorhandene Budget geknüpft. Dennoch gilt die alte Weißheit: Wer billig kauft, kauft zweimal. Wenn ein gewünschtes Modell oder eine Serie ins Auge gefasst wurde, ist der nächste Schritt die Recherche. Hier hilft es, zahlreiche Testberichte und Nutzererfahrungen im Internet durchzulesen. Denn es passiert oftmals, dass ganze Notebookserien zu typischen Defekten neigen. Grundsätzlich gilt: Zu einer bekannten und anerkannten Marke greifen. Zu sehr beliebten gebrauchten Notebooks gehört beispielsweise die IBM-Thinkpad- und die Dell-Latitude-Serie.
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