Roccat Kone gegen Silverstone Raven
70 Euro: Zwei Luxus-Gaming-Mäuse im Vergleichstest
Roland Haberer
Daumenmausrad gegen durchgestylte Gamer-Maus - Silverstone gegen Roccat. Beide Firmen sind keine Unbekannten, hatten aber bisher keine Mäuse im Angebot. Mangels Bescheidenheit spielen die beiden Erstlingswerke auch gleich in der Champions League mit. Dies deutet zumindest der Preis von 70 Euro an.
Inhalt
- Technik: Ausgefuchste Mäuse
- Treiber: Von bunt bis spartanisch
- Ergonomie, Verarbeitung und Materialwahl: Erprobtes gegen Neues
- Fazit: Eine klare Sache
Technik: Ausgefuchste Mäuse
Beide Testexemplare strahlen nach der ersten Verbindung mit dem Rechner um die Wette. Das Logo der Roccat Kone leuchtet dabei so aggressiv, dass man in dunklen Räumen regelrecht geblendet wird. Silverstone, wie auch Roccat, setzen auf Sensoren von Drittanbietern, die mit bis zu 3.200 Dots per Inch (dpi) die Oberfläche abtasten. Die Maus von Silverstone setzt dabei auf einen Sensor von Philips. Ein OLED-Display oberhalb des Mausrads zeigt dabei die aktuelle Einstellung an. Roccat verbaut den bewährten "Pro-Aim Gaming" Sensor.

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Roccat Kone: Ein schönes Farbenspiel.
Die "Tracking Control Unit" der Roccat Kone ist ein nettes Gimmick. Diese liest jede Oberfläche aus und konfiguriert den Sensor neu. Dies hilft tatsächlich, jedoch funktioniert die gewählte Einstellung für das Mauspad nicht auch auf der nackten Schreibtischoberfläche. Deshalb muss bei jeder neuen Oberfläche auch der Sensor neu kalibriert werden. Die vier unterschiedlich schweren Gewichte können mithilfe eines Kontakts vom Treiber ausgelesen werden. Es kann immer nur ein rundes Gewicht an der Unterseite eingesetzt werden. Ein Wechsel erfolgt innerhalb kürzester Zeit mittels Knopfdruck.
Treiber: Von bunt bis spartanisch
Silverstone legt seiner Maus einen sehr spatanisch gestalteten Treiber bei. Dieser kann unverständlichweise nur dann konfiguriert werden, wenn auf der Unterseite der Maus der Schalter auf "Game" umgestellt wird. Neben der Auswahl zwischen fünf verschieden konfigurierbaren Profilen sticht auch die DPI-Einstellung hervor. Von den insgesamt zehn Tasten lassen sich sechs frei konfigurieren. Makro-Befehle wurden sofort akzeptiert. Der Abtaster der Raven lässt sich unabhängig von der X- und Y-Achse in hunderter Dpi-Schritten im Treiber einstellen.
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