Mehr Platz und Produktivität durch zweiten Bildschirm
Flotter Dreier: Ein Computer, zwei Monitore
Monitore
Vor einer endgültigen Kaufentscheidung sollte man die Bildqualität noch einmal im Geschäft überprüfen. Besonders wichtig ist das Kontrastverhältnis. Dieser gibt den Unterschied zwischen dem hellsten Weiß und dem dunkelsten Schwarz an. Monitore mit einem kleineren Kontrastverhältnis als 500:1 sollte man gleich aus seiner Auswahl streichen.
Die Reaktionszeit ist ebenfalls wichtig. Sie gibt an, wie lange ein Pixel braucht, um seine Farbe zu ändern. Je kleiner sie ist, desto besser. Werte über zwölf Millisekunden sind nicht akzeptabel.
Die Auflösung gibt die Zahl der Pixel auf dem Display an. Je höher sie ist, desto kleiner erscheinen Texte oder Symbole auf dem Bildschirm. Bei Monitoren können in der Regel verschiedene Auflösungen eingestellt werden, wobei Flachbildschirme normalerweise am besten in ihrer nativen Auflösung arbeiten.
Beide Monitore am Ihrem Arbeitsplatz sollten über dieselbe native Auflösung verfügen. Falls Sie auch mal eine andere Auflösung benötigen, müssen sie vor dem Kauf überprüfen, ob ihr anvisiertes Kaufobjekt dazu in der Lage ist, diese ebenfalls anzuzeigen.
Bei der Auswahl eines Monitors ist ein Markenname nicht so wichtig, denn viele Hersteller beziehen ihre Panels von denselben Fabriken. Beachten sollte man stattdessen die Qualität der Verarbeitung. Das Gerät sollte stabil gebaut sein und solide Knöpfe besitzen. Ebenfalls wichtig ist eine gute Garantie durch den Hersteller.
Den Monitor einstellen
Schalten Sie beide Monitore ein, nachdem Sie sie mit dem PC verbunden haben. In Windows Vista machen Sie nun einen Rechts-Klick auf den Desktop und wählen Anpassen aus und klicken auf Anzeige. In Windows XP klicken Sie auf Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Anzeige -> Einstellungen.

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Für jeden Monitor lassen sich unter Windows einzeln die Grafikkarte, die Auflösung und die Farbqualität auswählen. Im Normalfall sollte aber alles identisch sein.
(Klick vergrößert.)
In beiden Windows-Versionen sehen Sie nummerierte Kästen, die für ihre Bildschirme stehen. Die "1" steht für Ihren Hauptmonitor. Der andere ist die Nummer "2". Sie können diese Zuordnung auch ändern. Sollten Sie mehrere Grafikkarten verwenden, können Sie hier auch die Karten den Monitoren zuordnen.
Wählen Sie Monitor "2" und machen Sie einen Haken bei "Windows-Desktop auf diesen Monitor erweitern". Klicken Sie auf Übernehmen. Windows sollte jetzt den zweiten Monitor erkannt haben. Sie können jetzt Programmfenster öffnen und sie zwischen den Monitoren hin und her schieben.
Programme wie Ultramon oder die Freeware Multimon Taskbar sind nützliche Hilfsmittel für die Arbeit mit zwei Bildschirmen. Sie sorgen für separate Taskleisten, merken sich gewählte Fenstereinstellungen, ermöglichen unterschiedliche Bildschirmhintergründe und vieles mehr.
Jetzt sind Sie dran
Welche Einstellungen für Sie die besten sind, müssen Sie selbst herausfinden. Auf einem Monitor kann man einen Text oder eine Präsentation öffnen, während man auf dem anderen schon im Netz surft. Oder man sieht direkt die eintreffenden Mails, während man auf dem anderen Display arbeitet. Oder man trennt Arbeit und Vergnügen - während auf dem einen Monitor Fußball läuft, haben Sie den anderen noch für andere Dinge frei.
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