Drucker-Technik kommt in der Medizin zum Einsatz
HP-Patent: Tintenstrahldrucker für kranke Nieren
Drucker
Tintenstrahldrucker können mehr als wegen der teuren Patronen hohe Kosten verursachen. Sie sind sogar äußerst nützlich für medizinische Zwecke: Der Hersteller HP verkündete heute, dass eine Medizintechnik-Firma ein Tintenstrahl-Patent gekauft hat. Dieses soll bei der Entwicklung von Dialyse-Geräten zur Blutreinigung helfen.
Dialyse-Flüssigkeit statt Tinte
Tintenstrahldrucker geben die Flüssigkeit über feine Düsen auf das Papier. Die Tintenstrahl-Technik von HP möchte ein Unternehmen namens Home Dialysis Plus nun in mobilen Dialyse-Geräten verbauen, die bei Menschen mit Nierenleiden zum Einsatz kommen. HPs Tintenstrahl-Technik soll dabei für die genaue Mischung der verwendeten Flüssigkeiten sorgen.
Die Düsen, die sonst die Tinte aufbringen, sollen Wasser und Spülflüssigkeit vermischen. Die Zusammensetzung der Lösung, die im Dialyse-Gerät verwendet wird, speichert dabei ein von HP entwickelter Chip. Auf diesem Wege lässt sich die Mixtur exakt auf die Bedürfnisse des Patienten einstellen und danach immer wieder abrufen.

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Die Tintenstrahl-Technik von Druckern soll bei der Entwicklung von Dialyse-Geräten helfen.
Ziel: Leicht zu bedienende Dialyse-Geräte
Wie HP und Home Dialysis Plus in einer gemeinsamen Pressemitteilung schreiben, sind die neuen Geräte vor allem für die schonende Dialyse während der Nacht gedacht. Dabei seien die Dialyse-Maschinen so konzipiert, dass die Patienten sie zu Hause mit einem Helfer bedienen können.
Home Dialysis Plus erhält von HP gegen eine Lizenzgebühr Zugriff auf "das geistige Eigentum", wie es in der Pressemitteilung heißt und kümmert sich um die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb der Dialyse-Geräte. Die erste Auslieferung sieht das Unternehmen für Ende 2010 vor.
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