Stabil vs. teuer - Grafikpower gegen Glasbruch
Kaufberatung: Fünf Gründe für und gegen ein neues Apple MacBook
Laptops
Die ersten Käufer dürften dieser Tage ihre neuen MacBooks in den Händen halten. Doch schon melden sich Analysten zu Wort, die der Meinung sind, dass die aufgemotzten Apple-Laptops zu teuer sind - und das in Zeiten, in denen die alten Modelle gerade günstig zu haben sind. Pro und Contra reichen sich bei der überarbeiteten MacBook-Generation das Wasser.
Inhalt
- Daumen hoch: Fünfmal Pro
- Daumen runter: Fünfmal Contra
- Fazit: Alt heißt nicht gleich schlecht
Daumen hoch: Fünfmal Pro
Stabiles Gehäuse
Durch die neue Fertigungstechnik ist das Gehäuse des überarbeiteten MacBooks sehr stabil und robust. Anstatt wie bisher das Gehäuse aus mehreren Teilen zusammen zu setzen, besteht es jetzt nur noch aus einem einzigen Teil, dem so genannten "Brick" (Ziegelstein). Das so genannte Unibody-Gehäuse wird aus einem Stück Aluminium herausgefräst, gelasert und geschliffen. Mit der Hand lässt es sich nicht verbiegen.
Mehr Grafikpower
Im MacBook steckt jetzt mehr Grafikpower. Nvidias Grafikchipsatz Geforce 9400M soll bis zu fünfmal schneller sein als die bisher verbauten Chipsätze von Intel. Beim Surfen und der Nutzung von Office-Programmen dürfte sich der Geschwindigkeitsgewinn nicht stark bemerkbar machen. Die größten Vorteile dürfe das Plus an Grafikpower bei der Bildbearbeitung bringen.
Großes Touchpad
Das Multi-Touch-Touchpad der neuen MacBooks ist aus Glas und 39 Prozent größer als bisher - Platz genug, um den Cursor bequem zu bewegen. Dafür hat Apple auf die Touchpad-Taste verzichtet. Zum Klicken muss man jetzt das gesamte Touchpad drücken.
Außerdem versteht das Touchpad nicht nur Zwei-Finger-Gesten, sondern auch Gesten mit drei und sogar vier Fingern. Die Bedienung des Notebooks wird dadurch noch komfortabler, da sich immer mehr Befehle über das Touchpad eingeben lassen.
Noch dünner
Mit einer maximalen Höhe von 2,41 Zentimetern sind das MacBook und das MacBook Pro noch dünner geworden. Vom Titel des dünnsten Notebooks der Welt sind sie damit zwar noch weit entfernt, über den Gewinn an etwas zusätzlichim Stauraum freut sich bestimmt die eine oder andere Laptop-Tasche.
Umweltbewusst
Umweltschützer haben Apple schon mehrmals für die Verwendung giftiger und unnötiger Materialen in den Produkten kritisiert. Diese Vorwürfe scheint sich die Firma zu Herzen genommen zu haben. Im neuen MacBook befinden sich weder Quecksilber noch bromhaltige Flammschutzmittel oder PVC. Das Glas-Display kommt ohne Arsen aus und das Gehäuse aus Aluminium ist recyclebar.
Die Verpackung hat Apple um 41 Prozent verkleinert und spart damit nicht nur Verpackungsmaterial, sondern auch Transportkosten. Es passen mehr MacBooks in einen LKW, ein Flugzeug oder einen Schiffscontainer. Das MacBook kann sich mit dem in Deutschland eher unbekannten EPEAT-Logo ("Electronic Product Environmental Assessment Tool") in Gold schmücken.
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Vor einer Rezension haben die Amerikaner bestimmt nicht halb so viel Angst wie vor einer ausgewachsenen Rezession. ;)
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