Canonical veröffentlicht nahezu finale Version von 8.10
Download: Ubuntu Intrepid Ibex 8.10 RC
Software
Ubuntu hat im Auftritt schon immer erdigen Farben den Vorzug gegeben. Mit der neuen Version 8.10 gibt das Linux aus Südafrika allerdings Rätsel auf. Sind das Blutflecken an der Wand? Wurde ein vorzeitliches Höhlenopfer vollzogen? Passend dazu gibt es ein Theme, das sich "DarkRoom" nennt und düstere Magie auf den Desktop zaubert. Was der Download des gerade erschienenen Release Candidate noch zu bieten hat, erfahren Sie im netzwelt-Überblick.
697,6 Megabyte umfasst das ISO-Image der nahezu finalen Version von "Intrepid Ibex". Der "unerschrockene Steinbock", wie man den Codenamen der 8.10er Version übersetzen kann, hebt am 30. Oktober zum finalen Sprung an. Mit ihm kommen eine ganze Reihe von Veränderungen auf den Rechner.

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In der Live-CD nicht voreingestellt: das Theme "DarkRoom"
(Klick vergrößert.)
Eine wichtige Neuerung ist der erst kürzlich veröffentlichte Betriebssystem-Kernel 2.6.27, der eine ganze Reihe von frischen Treiberpaketen für Ubuntu bereitstellt. Für die Darstellung von Fenstern und Oberflächen zeichnet sich X.org in der neuen Version 7.4 verantwortlich. Auch die aktuellen Versionen der Desktop-Umgebung Gnome samt Datei-Manager Nautilus sind mit an Bord.
Nach dem Start der Live-Umgebung zeigt sich, dass es auch die neue Version von Gimp 2.6 in die aktuelle Version geschafft hat. Das umstrittene Theme "DarkRoom" ist nicht voreingestellt. Sie können es aber aktivieren, wenn Sie auf System > Einstellungen > Erscheinungsbild gehen und es dort auswählen. Die beliebte Office-Suite OpenOffice.org ist mit Version 3.0 im RC von "Intrepid Ibex" leider nicht vertreten. Bleibt abzuwarten, ob die finale Version in einigen Tagen das wichtige Paket aktualisiert.
Ansichten von Ubuntu 8.10 RC1
Ubuntu 8.10Der Release Candidate von Ubuntu 8.10 bietet einen erschöpfenden Einblick in den aktuellen Entwicklungsstand eines beliebten Linux-Desktops. Das ISO-Image kann aus dem netzwelt-Downloadbereich geladen und auf CD gebrannt werden. Sucht der Rechner in der Bootreihenfolge zunächst nach einer bootfähigen CD-Rom , können Sie sich nach Auswahl der Sprache direkt in die Live-Umgebung von "Intrepid Ibex" mitnehmen lassen. Ubuntu verändert dabei keine Daten auf Ihrem Rechner. Das System wird nur in den Arbeitsspeicher geladen. Installation auf der Festplatte bleiben unberührt.
Falls Ihnen der Ubuntu-Desktop gefällt, sollten Sie mit der Installation des "unerschrockenen Steinbocks" bis zum Erscheinen der finalen Version am 30. Oktober noch warten. Auch wenn sich RC und finale Version schon sehr ähnlich sind, kann es sein, dass einige Fehler für die Version 8.10 noch nicht behoben sind.
Eine gute Alternative für den Test bietet auch die Installation der Vorab-Version von Ubuntu 8.10 n einer virtuellen Umgebung wie zum Beispiel mit der Freeware Virtualbox 2.0 an. Der Vorteil: Sie können sich mit der Ubuntu-Installation vertraut machen und das einmal installierte System läuft deutlich schneller als die Live-CD.
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Ich kann dem Autor Jens nur beipflichten. Nutzt den RC noch nicht als Komplett-Installation. Erst gestern bekam man als Tester noch knapp 200 Sicherheitsupdates. Der 30te ist für eine fixe Veröffentlichung daher eher fraglich.
Ich habe die letzte Version ja auch schon vorab getestet und musste feststellen, dass beispielsweise Windows-User, die sich zutrauen einen Wechsel zu vollziehen, auf verlorenen Posten standen. Die Foren waren voll mit Beschwerden. Doch waren diese natürlich nicht berechtigt.
Ich würde einfach 1-2 Wochen nach Veröffentlichung abwarten. Ab da sind dann die kritischsten Löcher gestopft. Alle anderen, also die schon vorher mit dem System gearbeitet haben, können sich auf die Unterstützung des N-Standards freuen und auch die Konsole hat endlich einige Features an Bord, die bei Mehrkonsolen-Benutzung hilfreich sein werden.
Also, für alle Neugierigen: Nutzt die von Onkel Fliege vorgestellte Variante der Live CD oder die VM.
Euer Laengsynt und damit ein schönes Wochenende....noch fünf Tage und sechs Stunden...dann ist wieder Ubuntu-Time.
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