Was die kostenlose Software-Börse für Google-Handys zu bieten hat
Ein erster Test: Google Android Market
Handy
Mit dem Startschuss für den Verkauf des HTC G1 in den USA hat Google letzte Woche auch den Android Market eingeweiht. Dieser soll dem iPhone App Store Konkurrenz machen und zahlreiche Anwendungen auf Handys mit Googles Betriebssystem bringen. Bisher ist davon allerdings noch wenig zu sehen.
Apple iPhone- und iPod Touch-Nutzer können bereits seit Juli mehrere tausend Anwendungen für ihre Geräte in Apples App Store durchstöbern. Die meisten dieser Programme kosten lediglich ein oder zwei Euro. Nicht wenige sind sogar ganz kostenlos. Marktforscher gehen davon aus, dass der Handel mit derartigen Handy-Applikationen schon bald zum Milliardengeschäft werden könnte.

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Will vieles besser machen als die Konkurrenz von Apple: Android Market
Kein Wunder also, dass sich Google davon eine Scheibe abschneiden will. Der Suchmaschinen-Riese weihte zeitgleich mit der Markteinführung des auf Android basierenden Handys auch den Android Market ein, über den sich Besitzer des neuen HTC G1-Handys Programme herunterladen können.
Deutliche Unterschiede zum iPhone-Store
Dieser besitzt im Vergleich zu Apples App Store jedoch einige bemerkenswerte Unterschiede. Während iPhone-Nutzer ihre Anwendungen sowohl über das Telefon als auch über iTunes kaufen und herunterladen können, lässt sich auf dem Android Market Place nur vom Handy aus zugreifen. Grundverschieden ist bisher auch die Preisgestaltung: iPhone-Applikationen können maximal 999 Euro kosten, Android-Apps sind jedoch zumindest in der Anfangsphase allesamt vollkommen kostenlos.
Der wichtigste Unterschied ist jedoch sicherlich, wie die beiden Firmen mit Applikationen und ihren Entwicklern umgehen. Bei Apple überprüft man jede einzelne Anwendung, bevor sie für den Download freigegeben wird. Apple hat dies in der Vergangenheit mehrfach dazu genutzt, den Vertrieb unliebsamer Anwendungen zu unterbinden. So wurde der Vertrieb eines Podcast-Clients abgelehnt, da iTunes bereits eine Funktion zum Abonnieren von Podcasts bietet.

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Auch Klassiker der Spielgeschichte finden ihren Weg auf die Google-Handys: Kostenloses Pac-Man-Spiel.
Google hat Entwicklern dagegen deutlich laxere Nutzungsbedingungen versprochen. So will die Firma Applikationen nicht einzeln begutachten. Statt dessen will man lediglich die Identität eines Entwicklers überprüfen, bevor eine Anwendung zum Download freigegeben wird. Entwickler können zudem Android-Applikationen auch ganz einfach über ihre eigenen Websites anbieten. Nutzer von Apples iPhone können Inhalte von Dritt-Websites nur dann nutzen, wenn sie ihr Handy zuvor hacken.
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