Weiterempfehlen   Leserbrief
04.11.2008
Druckversion
powered by

Weniger Schwachstellen als 2007, dafür gefährlicher

Microsoft-Sicherheitsbericht: Bedrohungen nehmen zu

Sicherheit

Microsoft-Sicherheitsbericht: Bedrohungen nehmen zu

Microsoft hat den aktuellen Security Intelligence Report veröffentlicht. Darin analysiert der Konzern die Entwicklung von Bedrohungen, denen Computer ausgesetzt sind. Für den untersuchten Zeitraum von Januar bis Juni 2008 gilt dabei: Weniger Schwachstellen - die sind dafür gefährlicher.

Microsofts Malware Protection Center kümmert sich nicht nur um den Schutz der Nutzer, sondern beobachtet über die Jahre hinweg auch, wie sich Gefahren verändern. Aus den Daten von mehreren hundert Millionen Personen erstellt Microsoft daher zweimal im Jahr eine Zusammenfassung dieser Ergebnisse, genannt Security Intelligence Report (SIR).

Von Januar bis Juni 2008 wurden Auswertungen eigener Programme wie Windows Defender, Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software oder E-Mail-Dienste vorgenommen, auch Partner steuerten Informationen bei. Seit zwei Jahren führt Microsoft diesen SIR mittlerweile durch, anhand der vorangegangenen Analysen zeigt der Konzern Trends für die IT-Sicherheit auf:

Staaten Malware

Bild verkleinernBild vergrößern

Entwicklungsländer sind laut Microsoft stärker von Malware betroffen.
(Klick vergrößert.)

Weniger Sicherheitslücken, aber schwerwiegender: Zwar fiel laut Microsoft die Anzahl der Sicherheitslücken um vier Prozent gegenüber dem zweiten Halbjahr 2007 und um 19 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2007. Doch nach Einschätzungen des Common Vulnerability Scoring Systems (CVSS) stieg die Anzahl der Schwachstellen mit hohem Bedrohungsgrad seit dem letzten Halbjahr um 13 Prozent. Damit sind 47 Prozent aller entdeckten Sicherheitslücken in der höchsten Gefahrenstufe High Severity angesiedelt.

Windows weniger gefährdet, erst recht Vista: Der Sicherheitsreport stellt heraus, dass mehr als 90 Prozent aller analysierten Sicherheitslücken nicht im Betriebssystem zu finden waren, sondern in Applikationen. Dabei sei Windows Vista gegenüber XP mit sechs statt 42 Prozent der Browser-basierten Angriffe signifikant besser geschützt. Auch seien die 64-bit-Versionen seltener Ziel von Angriffen als ihr 32-bit-Pendant.

Risiko Bedrohungen

Bild verkleinernBild vergrößern

Der Anteil schwerwiegender Bedrohungen nimmt zu.
(Klick vergrößert.)

Sicherheitslücken in der Öffentlichkeit: Laut des SIR waren 32 Prozent der so genannten Exploits, welche existierende Schwachstellen von Programmen und Betriebssystemen ausnutzen, öffentlich im Internet dokumentiert. Gleichzeitig schien das Sicherheitsbewusstsein der Nutzer angestiegen zu sein: Gegenüber dem Vorjahr wurden 43 Prozent mehr Programme entfernt, die als schädlich gelten.

Viel Spam, Datenverlust durch Diebstahl: Anhand der Daten von Microsoft Exchange ließ sich feststellen, dass 90 Prozent der E-Mails unerwünschter Spam ist. Der Anteil von Mails, die über Phishing an die Kontodaten gelangen wollten, lag allerdings nur bei 2,5 Prozent. Hauptursache für Datenverlust ist wie in 2007 auch im ersten Halbjahr 2008 der Diebstahl des Computers mit 37,2 Prozent. Immerhin 23 Prozent der Datenverluste gehen laut Microsoft auf das Konto von Hackerangriffen.

Den kompletten Sicherheitsreport finden Sie unten in den Links zum Thema.


Weitere Artikel zum Thema

Links zum Artikel

Druckversion | Kommentare


Mehr über: Microsoft, Sicherheit, Windows Vista, Windows XP, Datenschutz, Phishing, Internet, Browser, Software, Virenschutz


Jetzt sind Sie dran.
Kommentieren


News Flash, am 08.01.2009 03:07

Microsoft-Sicherheitsbericht: Bedrohungen nehmen zu

Was sagen Sie dazu?



Diesen Artikel verlinken
HTML-Code

Code zum Einbinden in ein Forum

Kopieren Sie den Code und fügen Sie diesen auf der gewünschte Seite ein

Creative Commons License Dieser Artikel steht unter einer Creative Commons-Lizenz.

Top Virenschutz-Programme

Sicher im Internet

Sicher im Internet

Wer seiner Standard-Software traut, der sollte sich nicht wundern, wenn plötzlich ein Virus oder Trojaner entdeckt wird. Netzwelt erklärt, wie man ein PC-System absichert.

Top Anti-Virus Vollversionen

Virenschutz

Welche Software den PC wirklich vor Viren schützt und welche Updates Sie auf jeden Fall installieren sollten, zeigen wir Ihnen in unserem ausführlichen Special zum Thema Virenschutz.

Email Sicherheit

eMail Sicherheit

Phishing ist wohl das bekannteste Phänomem, wenn es um Sicherheit und Emails geht. Dabei ist es so einfach seinen Mailer richtig einzustellen und damit die größten Gefahren direkt abzuwehren.

Virenschutz mit Avira AntiVir

Aviras AntiVir ist das Flaggschiff der Antiviren-Programme, das Beste daran: Es ist für Provatanwender kostenlos.

akuma.de - Unser Musikdienst

akuma.de - Das digitale Kaufhaus für Musik

Service-Angebote der netzwelt

Werbung


nach oben
Aktuell
Software Updates
Top Downloads
Downloadarchiv
Downloads per RSS
Software-Anleitungen
Video Anleitungen
Audio Anleitungen
Sicherheits Anleitungen
Anleitungen Übersicht
Software-Specials
Filesharing
Firefox
Google Earth
Windows Vista
Beliebte Freeware-Pakete
Video Freeware
Windows Vista Freeware
Foto Freeware
Windows XP Freeware

Wählen Sie aus über 3.000 Downloads die richtigen Programme für sich aus. Von Sicherheits-Software über Tuning-Tools und Bildschirmschoner oder sogar Spiele. Alle Downloads sind kostenlos. Wir unterscheiden zwischen Freeware (komplett kostenlos) und Shareware (Probeversion). Die Software wurde auf Funktionalität getestet und Viren geprüft und um Anleitungen, Testergebnisse, Tipps und Screenshots erweitert.

RSS Feed abonnieren Nie mehr ein Update dieser Seite verpassen?
Hier klicken, um netzwelt.de zu abonnieren!

Copyright © 2008 by netzwelt.de - Microsoft-Sicherheitsbericht: Bedrohungen nehmen zu - Weniger Schwachstellen als 2007, dafür gefährlicher
H2 media factory GmbH Impressum | Presse | Kooperationen | Werbung | Rechtliche Hinweise | Sitemap | Jobs