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05.11.2008
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US-Behörde erteilt Erlaubnis, Google prophezeit "WLAN auf Steroiden"

Restfunk: Freie TV-Frequenzen für mobile Kommunikation

Internet & Netzwelt

Restfunk: Freie TV-Frequenzen für mobile Kommunikation

Die amerikanische Regulierungsbehörde hat einstimmig entschieden, dass ungenutzte TV-Frequenzen für Internet und mobile Dienste verwendet werden dürfen. Ein Zusammenschluss namhafter Firmen hatte seit Jahren geplant, diese als White Space bezeichneten Lücken im Frequenzband zu nutzen.

Fortwährenden Protesten von Rundfunkanbietern, Kirchen und Theaterbetreibern zum Trotz hat die Federal Communications Commission (FCC) die nicht verwendeten TV-Frequenzen zur unlizenzierten Nutzung freigegeben. Die Wireless Innovation Alliance (WIA), der unter anderem Google, Microsoft und HP angehören, hatte sich in der Vergangenheit dafür eingesetzt, diesen "weißen Raum" für drahtlose Kommunikation verwenden zu dürfen.

Geht es nach der WIA, liegen die Vorteile auf der Hand: Funk-Netzwerke hätten eine deutlich höhere Reichweite als normale WLAN-Verbindungen, auch die großflächige Abdeckung sei kostengünstiger realisierbar. Google-Gründer Larry Page äußerte gar seine Vision von "WLAN auf Steroiden", das durch die Nutzung der freien Frequenzbereich möglich sei.

Laut FCC könnte die Vergabe ungenutzter Frequenzen folgendermaßen ablaufen: Das Gerät überprüft seine Position, verbindet sich mit dem Internet und erfährt aus einer Datenbank, welche Frequenzbereiche frei sind. Auch ein lokal begrenzter Scan nach Frequenzlücken sei denkbar - nach erster Einschätzung der FCC aber mit deutlich stärkeren Auflagen, um das sichere Nebeneinander der Geräte mit etablierten Frequenzen nicht zu gefährden.

WIA

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Siegreich im Frequenzkampf: Die Wireless Innovation Alliance.
(Klick vergrößert.)

FCC: "Frequenzen nicht bedroht"

Als "ersten vorsichtigen Schritt" bezeichnete die FCC die Entscheidung. Anhand von Prototypen habe die Behörde die größte Sorge der Kritiker aber ausschließen können: Die bestehenden Frequenzen und damit die Funktionstüchtigkeit der bestehenden Systeme sei nicht gefährdet. Noch seien keine passenden Geräte in Serienreife fertiggestellt, dies solle in den nächsten 18 Monaten geschehen. Spätestens dann wäre es auch für die WIA an der Zeit, Ideen für Geschäftsmodelle zu präsentieren.

Die offizielle Pressemitteilung der FCC finden Sie unten in den Links zum Thema.


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News Flash, am 08.01.2009 00:53

Restfunk: Freie TV-Frequenzen für mobile Kommunikation

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