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25.11.2008
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Der vorzeitige Tiefpunkt der Rennspielserie

Need for Speed Undercover im Test: Rasen ohne Bremse

Gaming

Need for Speed Undercover im Test: Rasen ohne Bremse

Need for Speed kehrt zurück zu den Wurzeln: Verfolgungsjagden mit der Polizei, rasante Rennen und heiße Luxusschlitten, die in drei Sekunden von null auf hundert beschleunigen. Die Voraussetzungen stimmen, um nach dem schwachen "Pro Street" voll durchzustarten. Netzwelt hat die PC-Version getestet.

Inhalt

  • Story: The Fast and the Furious im B-Movie Stil
  • Rennen und Fahrverhalten: 300 km/h und leere Highways
  • Fuhrpark: Alle dabei bis auf Ferrari
  • Grafik und Sound: Wie vor drei Jahren
  • Schadensmodell: Es fliegen wieder die Fetzen
  • Tuning: Magerkost für Veredler
  • Fazit

Story: The Fast and the Furious im B-Movie Stil

Need for Speed Undercover bietet wieder eine Story! Die realen Filmszenen hinterlassen jedoch ein gemischtes Gefühl beim Betrachter. Vom "guten B-Movie" bis "unfreiwillig komisch" reicht die Palette der Einspieler. Die Entwickler von Black Box haben nicht mit Zwischensequenzen gespart. Trotz der äußerst klischeehaften Story - als Undercoverpolizist werden Sie in einen Schmugglerring eingeschleust und müssen diesen hochnehmen - am Ende will man wissen, wie die Geschichte weitergeht.

Rennen und Fahrverhalten: 300 km/h und leere Highways

Bei über 300 Sachen den Highway entlang brettern macht Spaß, im Falle von Undercover gestaltet sich die Raserei aber meist anspruchslos. Die letzten Spiele der Serie mit Ausnahme von Pro Street standen alle für unkomplizierte Raserei. Ein wesentlicher Unterschied zu den Vorgängern besteht darin, dass in Undercover die Strecken oftmals über breite amerikanische Highways führen oder über gut ausgebaute Bergstraßen. Wenn es denn einmal in Richtung Stadt gehen sollte, kann auch dort weiter das Gas vollaufgedreht bleiben, denn die scharfen Kurven am Radar entpuppen sich meist als harmlose Vollgaskurven.

Need for Speed Undercover

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Need for Speed Undercover

Die Bremse muss so gut wie nie betätigt werden. Vom Gas gehen reicht in den meisten Fällen vollkommen aus und wirkt wie eine Bremse in anderen Rennspielen. Insgesamt ist das arcadelastige Fahrverhalten der Autos, gepaart mit der Streckenführung, eher ein besseres Reaktionsspiel als realitätsnahe Simulation. Jedes Rennen beginnt mit einer zehnsekündigen Startsequenz. Dabei wählt das Spiel aus lediglich drei Szenen aus, welche spätestens nach dem zehnten Rennen langweilig werden. Die Rennen selbst sind abwechslungsreich, die Fahrten zu den einzelnen Rennen dürfen getrost übersprungen werden. Oft kommt es jedoch vor, dass die Rennmodi sich wiederholen, wenn diese automatisch vom Computer ausgewählt werden.

Bis zu sieben Gegner sollen für Action auf dem Highway sorgen, jedoch sehen diese meist nach der dritten Kurve nur mehr den Auspuff von hinten. Der Verkehr in den Rennen wurde auf ein Minimum reduziert. Eine Ausnahme bildet lediglich der "Highway Battle". Bei diesem Modus muss der Gegner um 300 Meter im dichten Verkehr abgehängt werden. Rundkurse, Sprint- und Checkpointrennen dürfen bei einem echten Need For Speed natürlich nicht fehlen.

Verfolgungsjagden mit der Polizei stehen ebenso wieder auf dem Programm. Im Vorgänger-Titel "Most Wanted" bereitete diese auf dem höchsten Fahndungslevel vielen Spielern Probleme. Die Polizei errichtete schwer zu durchbrechende Straßensperren, inklusive Krähenfüßen und Kamikaze-Jeeps, die dem Spieler entgegenkamen. Straßensperren können jetzt auch ohne präzises Anfahren in der Zeitlupe und hoher Geschwindigkeit durchbrochen werden, und die Jeeps sind merklich schwächer. Die Gefahr, erwischt zu werden, ist sehr niedrig, denn selbst mit einem Platten und einem kaum lenkbaren Auto konnte netzwelt vor der Polizei flüchten.


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News Flash, am 08.01.2009 02:57

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